Junge mit Tablet

Ziele des Projektes "Net-Piloten"

Die Ausbildung der „Net-Piloten“ verfolgt vier gleichrangige Ziele, die für beide Zielgruppen umzusetzen sind:

1. Erhöhung des Kenntnisstands über die negativen Folgen exzessiver Computerspiel- und Internetnutzung in den Zielgruppen:

  • Anstieg des Wissens über die gesundheitlichen Folgen von übermäßigem Computerspiel- und Internetgebrauch (z.B. Schlafmangel, Haltungsschäden, Ernährungsdefizite, Vernachlässigung schulischer Verpflichtungen oder sozialer Kontakte)
  • Anstieg des Wissens über risikoarmen Computerspiel- und Internetgebrauch (z.B. durch Zeitlimits)
  • Anstieg des Wissens über Hilfsangebote bei riskantem Computerspiel- und Internetgebrauch
  • Verstärkung der sozialen Norm „Online sein mit Maß und Spaß“

2. Förderung der Reflexionsfähigkeit sowie Einstellungsänderungen in Bezug auf den eigenen Computerspiel- und Internetgebrauch:

  • Anstieg der Absicht, Computerspiele und Internetangebote risikoarm und verantwortungsvoll zu nutzen
  • Anstieg der Absicht, gesundheitsschädigenden Computerspiel- und Internetgebrauch zu reduzieren oder zu beenden
  • Anstieg der Selbstwirksamkeitserwartungen, gesundheitsschädigenden Computerspiel- und Internetgebrauch reduzieren zu können
  • Beeinflussung von Nutzungsnormen im Sinne der Maßnahmenziele innerhalb von gleichaltrigen Gruppen

3. Förderung der selbstkritischen Änderung des Nutzungsverhaltens von Computerspiel- und Internetangeboten:

  • Rückgang des übermäßigen oder exzessiven Computerspiel- und Internetgebrauchs
  • Zunahme von Kommunikation über risikoarme Nutzung von Computerspielen und Internet in den Net-Piloten-Gruppen

4. Förderung der Beratungsbereitschaft im Bedarfsfall:

  • Zunahme von Kommunikation über riskante Nutzung von Computerspielen und Internet in den Net-Piloten-Gruppen
  • Zunahme von Hilfsbereitschaft für betroffene Freunde
  • Zunahme an Beratungsbereitschaft im eigenen Bedarfsfall

Kommunikative Teilziele des Projektes "Net-Piloten":

  • Aufmerksamkeitssteigerung für das Thema „Angemessener Umgang mit Computerspielen und Internetangeboten“,
  • Vermittlung von entscheidungsrelevantem Wissen (gesundheitliche Folgen, problematische und pathologische Nutzung, Vorteile eines angemessenen Umgangs für den Alltag),
  • Aufbau und Etablierung von Hilfen für „ausstiegswillige“ Jugendliche mit problematischem oder pathologischem Computerspiel- und Internetgebrauch,
  • Förderung des Hinterfragens der Nutzungsmotive und des Erlernens eines risikoarmen Nutzungsverhaltens inkl. „Abstinenz“ in bestimmten Situationen (z.B. „Handy aus“ in der Schule oder bei Treffen mit Freunden)
  • Informationen über Hilfsangebote,
  • Förderung der Kommunikation über die Themen Computerspiele und Internet.

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