Schüler mit Lehrer am PC

Inhalte und Methoden

Das Projekt "Net-Piloten" für Schulen umfasst konkrete Angebote zur Auseinandersetzung mit den neuen Medien für die beiden Zielgruppen (die Net-Piloten sowie Schülerinnen/Schüler). Die Angebote sind so konzipiert, dass Jugendliche selbst aktiv werden können, um sich eigenverantwortlich den Gefahren der virtuellen Welt zu stellen. Parallel dazu werden die Jugendlichen zu konkreten alternativen Freizeitbeschäftigungen motiviert, wie beispielsweise Fitness, Boxen, Laufgruppen oder Billard. Diese Maßnahmen zur Aktivierung können präventiv wirken und vermitteln den Jugendlichen ein größeres Verhaltensrepertoire, etwa zur Beziehungsgestaltung, Körperwahrnehmung und Stimmungsveränderung.

Aus der proaktiven Beschäftigung mit dem Thema „neue Medien“ sollen die Net-Piloten schließlich gemeinsam mit den Fachkräften geeignete Materialien zum Thema Medienkompetenz und Medienabhängigkeit gestalten, welche die nachhaltige Beschäftigung mit dem Thema an der Schule ermöglichen.

Aus der suchtpräventiven Projektarbeit werden darüber hinaus Beratungssituationen für die Net-Piloten entstehen, die später im geschützten Rahmen der Beratung (mit Hilfe der Fachberatungen) fortgesetzt werden können. Dadurch gelingt, neben der für die Gesundheit entscheidenden Prävention, die zeitnahe Anbindung an das professionelle Hilfesystem, wodurch negative Folgen der exzessiven Mediennutzung verhindert werden können.

Die Ausbildung der Net-Piloten thematisiert die Faszination der virtuellen Welt und deren Risiken im Hinblick auf mögliche Abhängigkeitsentwicklungen und weitere Gefahren, wie beispielsweise im Zusammenhang mit Online-Rollenspielen oder sozialen Netzwerken. Die Teilnehmenden sollen befähigt werden, eine kritische Auseinandersetzung und einen eigenverantwortlichen Umgang mit den neuen Medien bei Jugendlichen zu fördern.

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