Notausgang-Männchen und eine geöffnete Tür aus der Licht kommt

Informations- und Hilfemöglichkeiten

Liebe Eltern,

liebe Lehrerinnen und Lehrer,

liebe Fachkräfte,

für Jugendliche mit einer problematischen Computernutzung und auch für ihre Eltern gibt es Hilfe. Auf dieser Seite finden Sie eine Sammlung von Beratungsstellen, Informations- sowie weiteren Hilfsangeboten im Internet.

 

Familien- und Erziehungsberatung

Oft leidet die ganze Familie, wenn Jugendliche Computerspiele oder das Internet übermäßig nutzen. Besonders für Eltern kann hier der Besuch einer Familien- und Erziehungsberatungsstelle hilfreich sein. Die Beratung ist kostenlos und auf Wunsch anonym. Ein Verzeichnis der Familien- und Erziehungsberatungsstellen in Deutschland ist unter www.bke.de (Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e. V.) zu finden. Auch Fachkräfte der Familien- und Erziehungsberatung finden hier Informationen und Strategien zum Umgang mit neuen Medien in der Beratungspraxis.

Suchtberatung

In Suchtberatungsstellen wird Beratung bei problematischer Computerspiel- oder Internetnutzung angeboten. Es wird kostenlos und auf Wunsch anonym persönlich informiert und beraten. Sie erhalten in der Beratungsstelle Informationen zur Suchtgefährdung und zur Suchtbehandlung. Außerdem findet dort Vermittlung in weitere Hilfeangebote statt. Dazu gehören z. B. ambulante Suchttherapie oder Selbsthilfegruppen. Suchtberatungsstellen beraten auch Angehörige von suchtgefährdeten oder suchtkranken Jugendlichen. Sie unterstützen bei der Bewältigung von problematischen Situationen. Eine ausführliche Übersicht über Suchtberatungsstellen in Ihrer Nähe finden Sie im Servicebereich unter www.bzga.de. Einrichtungen, die auf Beratung und Behandlung von jungen Menschen mit exzessiver Computerspiel- und Internetnutzung und ihren Angehörigen spezialisiert sind, finden Sie  auf www.ins-netz-gehen.de.

Selbsthilfe

Selbsthilfegruppen bieten gegenseitige Unterstützung und Erfahrungsaustausch. Dies kann für die betroffenen Jugendlichen und ihre Angehörigen hilfreich sein. Bei problematischer Nutzung von Computerspielen und Internet können sich Eltern besonders im Internet z.B. unter www.aktiv-gegen-mediensucht.de mit anderen austauschen.

Fachstellen für Suchtprävention

In jedem Bundesland gibt es Landesstellen für Suchtprävention, die zu Suchtfragen informieren. Unter www.dhs.de können Sie unter dem Navigationspunkt „DHS“ Ihre Landesstelle recherchieren. Fragen Sie dort nach, welche Angebote zu den Themen Medienkompetenz, Internetsucht oder Computerspielsucht Sie in Ihrer Nähe nutzen können.

Onlineberatung

Wenn Sie Unterstützung suchen, die richtige Balance zwischen dem virtuellen und dem realen Leben zu finden, können Sie das Beratungsprogramm „Das andere Leben“ nutzen. Das Programm enthält Übungen, mit denen die Nutzerin oder der Nutzer ihren/seinen Medienkonsum überprüfen und ändern kann. Dort kann die Hilfe eines persönlichen Coachs in Anspruch genommen werden. Die Coaches sind professionelle Beraterinnen und Berater, die sich individuell um die Nutzerin oder den Nutzer kümmern. Die Teilnahme am Programm ist kostenlos.

Kliniken

Hilfe bieten auch einige Kliniken, die sich auf Computer- und Internetsucht spezialisiert haben. Dort werden Therapien angeboten, um unter ärztlicher Aufsicht wieder von Computer oder Internet loszukommen und einen neuen Umgang damit zu lernen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn eine Beratung allein nicht reicht, um den Umgang mit Smartphone und Computer zu ändern. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Beratungsstelle können für eine Vermittlung eines Behandlungsplatzes angesprochen werden.

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